La Transparence

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekommt der Begriff der Transparenz seine heutige, im übertragenen Sinn verstandene Bedeutung: Er bezeichnet als «Durchschaubarkeit» oder «Erkennbarkeit» Vorgänge und Prozesse in Politik und Wirtschaft. Das Wort selbst wird im 18. Jahrhundert erstmals vom französischen Adjektiv «transparent» ins Deutsche entlehnt und besitzt mit «transparere» lateinische Wurzeln.

Wer täglich in seiner Arbeit mit sensiblen Informationen und vertraulichen Angelegenheiten betraut ist, bedarf einer hohen fachlichen wie moralischen Kompetenz, um damit bewusst umzugehen. Der Treuhänder durchleuchtet deshalb immer wieder die Relevanz von potentiell brisanten Themen und deren Tragweite und Konsequenzen für die Zukunft: eine transparente Betrachtungsweise innerhalb des Auftrages, der sich dann im Gespräch mit dem Mandanten widerspiegelt. Zu hinterfragen oder im konstruktiven Sinne zu kritisieren sind hierbei wichtige Vorgehensweisen, um Lösungen, Potenziale oder weitere Strategieansätze zu finden. Unternehmensintern beweist eine entsprechende Transparenz in der Projektführung das Bekenntnis, klar strukturiert sowie kosteneffektiv vorzugehen. Gegenüber dem Mandanten prägt eine entsprechende Transparenz die Gestaltung der Services, die geführte Diskussion und Beurteilung.