Neugierde

Im 17. Jahrhundert bildet sich aus dem einstigen mittelhochdeutschen Adjektiv «niuwe» für «neu» der Begriff Neugierde als Ausdruck für den Zeitgeist und das Verlangen, etwas Neues kennen zu lernen oder zu machen. Das Streben nach Unbekanntem verbirgt sich darin genauso wie der Wunsch, Zusammenhänge besser verstehen und sich Wissen aneignen zu wollen. Neugierde gibt damit einer Aufbruchstimmung in Wissenschaft, Philosophie und Politik Ausdruck und reflektiert das Streben nach geistiger Mündigkeit.

Fidinter versteht den Begriff der «Neugierde» in dieser ursprünglichen Bedeutung: das Verstehen wollen von Zusammenhängen und die Bereitschaft, sich täglich mit neuen Themen auseinander zu setzen. Sei es, den Kunden, seine Branche und sein soziokulturelles Umfeld kennen zu lernen. Oder mit offenen Augen und Ohren und einem wachen Geist eine Aufgabe anzugehen. Damit bildet die Neugierde als Intention auf der zwischenmenschlichen Ebene die Basis zum Wissensaustausch und Dialog - mit dem Mandaten genauso wie innerhalb des Teams. Auf der Fachebene steht Neugierde als Garant für einen hohen Ausbildungsstandard der Mitarbeitenden, ein internes Knowledge-Management und die Förderung von stetiger Weiterbildung. Sie schafft damit die Voraussetzung für das Verstehen von wichtigen Zusammenhängen und eine effektive Vorgehensweise.